JuSA unterwegs für (mit) Toleranz und Vielfalt

Das Projekt JuSA (Jugend Sozial und Aktiv) von der EBG Ruhr e.V. organisierte vom 18.04.-22.04.2019 ein Frühjahrslager in Viersen für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren.

Nach intensiver Vorbereitungszeit setzten die acht Mentorinnen des Projektes ihr buntes Programm mit dem Motto „Toleranz und Vielfalt“ um.

Am ersten Tag lernten die Mädchen sich gegenseitig kennen. In dem erlebnispädagogischen Programm lösten sie kniffelige Aufgaben und erprobten sich im Bogenschießen.

Am nächsten Morgen startete die JuSA-Girls früh, um Köln als Stadt der religiösen Vielfalt zu erkunden. Nicht nur der Kölner Dom, sondern auch die Zentral Moschee und das EL-DE-Haus, ein Dokumentationszentrum der NS-Zeit, galten als Besuchsziele. Nach dem Besuch des El-DE-Hauses in Köln waren alle Beteiligten betrübt über das Ausmaß der Ereignisse vor und im zweiten Weltkrieg.

Am Ostersonntag wählten die Mädchen zwischen verschiedenen Workshops zur kulturellen Vielfalt, wo verschiedene Tänze entdeckt und eingeübt wurden. Im Anschluss widmeten sich die Teilnehmerinnen gemeinsam mit unserem Gast, dem Theologen Cemil Topkinar, der Frage: „Was bedeutet Vielfalt und Toleranz in der islamischen Praxis?“

In der Abschlussrunde zogen die Mädchen ihr persönliches Resümee. Ihre persönlichen Highlights waren der Ausflug nach Köln und das Bogenschießen. Das gemeinsame Fazit der Woche war: „Gemeinsam sind wir stark!“

Darüber hinaus hat jeder unterschiedliche Erkenntnisse aus der Woche mitgenommen. Denn Vielfalt und Toleranz haben viele Gesichter: Toleranz ist von großer Bedeutung im Umgang miteinander. Vielfalt zeigt sich in den Stärken und im Engagement jedes Einzelnen, aber auch in unserer bunten Gesellschaft.

 

Die einzelnen Tagesberichte mit Fotos finden Sie hier.

Frühjahslager für (mit) Toleranz und Vielfalt